Blut oder Brüste – Eine etwas andere Zensur

Zensur bzw staatliche Bevormundung im Filmbereich war schon immer ein interessantes Thema für mich. Schließlich will ich als Filmfreak jeden Film auch so sehen dürfen, wie der Regisseur es sich gedacht hatte. Aber gerade in unserem Lande ist dies ein arges Problem.

Ein Problem welches man ganz gut mittels Kreditkarte und Import lösen kann. Sei es aus England, USA oder Kanada. Mit ein bißchen Geschick ist es wirklich kein Problem dieses “Problem” zu lösen.

Und da ich gerade dabei bin, meine Lieblingsfilme nun doch mal in HD auf Blu Ray zu besitzen, habe ich mir das Dawn of the Dead Remake von Zack Snyder aus den USA bestellt. Nur dort gibt es diesen Film auf Blu Ray. Und die Aufschrift “Unrated Directors Cut” auf dem Cover machte mich sorgenfrei.

Die deutsche DVD befindet sich schon lange in meiner Sammlung. Auch diese Scheibe enthält den Directors Cut, der deutlich länger ist als die deutsche Kinofassung. Aber auch die US Kinofassung musste damals Federn lassen. Fürs Heimkino sollte jedoch auch dort die vollständige Version geboten werden. Nachdem ich nun gestern die Blu Ray von Dawn of the Dead im Briefkasten fand, landete sie auch gleich in meiner PS3.

Die gebotene Bildqualität übertrifft die der DVD auf jeden Fall, jedoch nicht in einem so großem Umfang wie man es eigentlich gewöhnt ist. Trotzdem ist die Blu Ray technisch gesehen gelungen. Man muss dazu sagen, das es eine der ersten Blu Rays war, die überhaupt auf den Markt kam. Kinderkrankheiten gabs auch schon damals bei den ersten DVDs. Aber wichtiger ist, das der Film rundum gelungen ist. Egal ob auf DVD oder Blu Ray.

Aber kommen wir nun zum Kern dieses Artikels. Die US Blu Ray wirbt wie oben beschrieben und zu sehen ist mit dem Slogan “Unrated Directors Cut”. Das ist auch eine wahre Aussage. Unrated ist er. Den Inhalt des Directors Cuts hat die Scheibe ebenfalls. Jedoch: unzensiert ist sie im Gegensatz zur deutschen DVD-Auswertung nicht. Ja richtig gehört! Die deutsche DVD bietet ausnahmsweise mal mehr als eine ausländische Fassung!

Links ist die zensierte Szene abgebildet, wie man sie auf der US Scheibe zu sehen bekommt. Ihr könnt es schon ahnen was da wohl zensiert wurde. Genau. Titten! :-) Das Alte Leid der US – Amerikaner mit dem Nacktem Fleisch. Normalerweise bin ich strikt gegen jede Art und Form von Zensur. In diesem Fall ist es jedoch ein kleinwenig anders: es nicht nicht zu übersehen wie die knackigen Brüste zensiert wurden. Jepp mit Blut! Das ist für mich ein Novum in der Filmgeschichte. Nackte Tatsachen wurden mit Gewalt (Blut) zensiert. Das finde ich schon wirklich originell :-) Oder anders gesagt: Blut in Massen ist ok…Titten nicht!

Und wie sieht das Ganze nun auf der deutschen DVD aus? Unten könnt ihr die Szene (nicht haargenau der gleiche Frame) sehen, wie sie auf der deutschen DVD angeboten wird. Deutlich ist zu sehen: weniger Blut aber 100% Titten! Ist doch toll das das deutsche Publikum prachtvolle Zombie-Brüste zusehen bekommt, während John Doe mit dem inflationär verwendetem Kunstblut abgespeist wird :-) Welche Version man nun besser findet ist wohl jedem selbst überlassen. Ich für meinen Teil denke mir dabei: Hey es ist ein Zombiefilm! Da will ich Blut sehen! Am besten “Blutige Brüste” *g* Breaaaaaaaaaaaaaaaasssts! *g*

iPad – Review

Beautiful ViewSeit Montag schon bin ich im Besitz meines ersten Smartdevices names iPad. Normalerweise holt man sich das iPad ja als Ergänzung zum z.B. iPhone, aber ich habe mal den anderen Weg genommen. Nicht weil ich das so wollte, nein, es lag an den Lieferzeiten des iPhones und da war das iPad einfach schneller bei mir :-)

Der Montag selbst war komplett für die obligatorische Unboxing Session geblockt. Bin extra früh aufgestanden, um auch ja nicht den Lieferanten, der übrigens einen sprengstoffähnlichen Firmennamen hat, zu verpassen. Es sollte jedoch genau das passieren. Wie immer gab es Verwirrung für den Lieferanten, da in meinem Haus zwei Menschen mit meinem Nachnamen wohnen. So hat der liebe Lieferant einfach das Paket mit den iPad/iPhone Docks beim Nachbarn abgegeben und den Rest wieder mitgenommen. Ich selbst war die ganze Zeit zu Hause. Als ich das Dock Paket vom Nachbarn bekommen hatte, war es Zeit: Zeit zum Pöbeln. Also flux den Explosiv-Lieferanten angerufen und gepöbelt was das alles soll. Und siehe da; es hat geholfen. Ich musste nur noch weitere vier Stunden warten, aber dann hatte ich endlich alle Pakete zusammen (drei Stück insgesamt) .

iPad still boxedNachdem mein Homie angekommen war, der niemals eine Unboxing Session verpasst, konnte es losgehen. Kurz nochmal die Wohnung aufgeräumt, Tische abgewischt und für das leibliche Wohl gesorgt.  Let the unboxing begin!

Anders als bei einem iMac oder Macbook Unboxing gestaltet sich dieses Unboxing als relativ unspektakulär. Klar auch ein iPad ist was Schönes und Gute, aber auf Grund der “Größe” der Box haben wir auf ein Video verzichtet. Die Bilder zeigen schon ganz genau was man da vor sich hat.

Nämlich ein Gerät, was süchtig macht. Das habe ich schon nach 10min Nutzung des iPads gespürt. Es macht einfach Spass zu erkunden, was man alles damit machen kann. Und wie immer bei Apple Produkten, ist auch das iPad intuitiv bedienbar. Manuals studieren etc. hab ich zwar schon zu PC Zeiten nicht gemacht, aber hier ist es schlicht überflüssig.

 

Unboxed!Das iPad war auch out-of-box einsatzbereit. Es hatte einen Akkustand von 96% und so konnte das Erkunden gleich losgehen. Ein paar Grundeinstellungen muss man natürlich auch auf diesem “magischen” Gerät durchführen. Dinge wie z.B. Wi-Fi Einstellungen, Mail Accounts, Mobile Me Account, Sprache und so weiter. Nach diesen Einstellungen, wo man übrigens bei schon sehr gut an die Benutzung des Touchscreens gewöhnt, galt es, mein iPad mit meinem iTunes auf meinem iMac bekannt zu machen.

Gesagt getan. Nach einer kurzen Aktivierung und ein paar Sync Einstellungen wurden die ersten Apps, die ich schon im Vorfeld geladen hatte, aufs iPad übertragen. Hinzu kam noch ein Test Video meines Lieblingfilms, um die Videoqualität zu testen. Audio sprich die Nutzung als iPod habe ich erstmal ausgelassen. Dafür werde ich das iPad auch nicht verwenden.

Nach dem ersten Sync ging es nun voll zur Sache. Alle kostenlosen Apps wurden auf Herz und Nieren getestet. Und dabei habe ich mich immer mehr über die geniale Einfachheit des iPads gefreut. Es machte immer mehr Spass neue Apps zu entdecken. Die wohl beste Kauf-App, die ich gleich testen musste war The Dicenomicon. Als passionierter Rollenspieler war das ein Muss und die Begeisterung war kaum in Grenzen zu halten. Ich wollte schon immer einen Dice Roller mit eigener Script Sprache haben :-) Aber es sollte längst die letzte App gewesen sein an dem Tag. Das Game Carcassonne war einer der ersten Kaufbefehle vom Homie. Und ja; es macht sau viel Spass.

 

Beauty BackAber das iPad soll ja nicht nur zum spielen sein. Es ist alles für den produktiven Einsatz vorhanden. Diejenigen, die das Glück haben einen Mobile Me Account zu haben, werden sich über das Rundum Sorglos Sync’n ihrer Kontakte, Mails und Kalender freuen. Und da ich dieses Glück habe brauche ich mir keine Gedanken über Datenabgleich machen. Es passiert einfach. Schnell. Zuverlässig. Einfach Awesome!

Aber auch alles andere was man z.B. fürs Office braucht kann man im App Store beziehen. Pages, Numbers und Keynote z.B. dürften die absoluten Killer Apps fürs iPad sein. Zugegeben: 7,99€ pro App diese Reihe ist nicht gerade wenig. Aber wo kriegt man schon für 8€ ausgereifte Office Software, die dazu noch auf einem Smartdevice läuft und intuitiv und vor allem produktiv(!) bedienbar ist? Und nein; Open Office klammer ich beim Thema ausgereift aus :-)

Wer sich etwas Zeit nimmt findet im App Store viele viele kleine und große Apps, die entweder kostenlos oder in den meisten Fällen für 79c bis 3€ zu haben sind. Wirklich teure Apps gibt es eher selten und meist ist dann der Preis auch begründet.

Protected bei Vader's Best!

Als erstes Fazit: Den Kauf der 32GB Wi-Fi only iPad Version habe nicht bereuht. Im Gegenteil. Bis jetzt hat mir das iPad so viel Vergnügen bereitet wie es sonst selten ein elektronisches Produkt gemacht hat. Ich habe auch deutlich weniger z.B. zum Macbook gegriffen. Oft bleibt das einem erspart, da das iPad fast alle Aufgaben eines Notebooks bewältigen kann. Und was mich immer wieder fasziniert ist die Tatsache, das es intuitiv, produktiv und mit einem Lächeln zu bedienen ist. Das Motto ist: Frag nicht, mach einfach! Und ja es geht! Awesome! Fanboy Getue hin oder her; wenns die Konkurrenz besser macht, dann schaue ich mir das an. Inzwischen jedoch bleib ich bei meiner Aussage: “That never worked under windows!” :-)

Natürlich macht aber auch Apple mal Faules Obst. Nämlich der dämliche “Case / Dock” Fehler. Hat man das iPad, wie ich es getan habe, in das Original Apple Case gehüllt, ist es unmöglich das iPad mit Case ins Dock zu stecken. Das ist ärgerlich, dämlich, dumm, nervig, ätzend und Redmond-Style. Zum Glück gib es “Case Modding Vids”, die zeigen wie das Problem zu lösen ist. Dämlich bleibt aber dämlich. Setzen, Sechs!

Trotzdem werde ich ganz sicher noch viel Spass mit meinem Pad haben. Ganz genau wie Jean-Luc Picard. Ähnlichkeiten zu bestimmten Geräten sind bewusst gewollt und gehören so. Das ist die Zukunft. Schon heute.

Best Captain ever!

Live long and prosper!

iPad Pic of the Day #1